Bangkirai Holz – Eine Übersicht

Bangkirai Holz – Eine Übersicht

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz, das vor allem im Außenbereich Verwendung findet. Es stammt aus Südostasien – insbesondere aus Indonesien, Malaysia und den Philippinen – und gehört zur Holzartengruppe Shorea (Familie der Dipterocarpaceae). Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit und natürlichen Dauerhaftigkeit ist Bangkirai besonders beliebt für Terrassen, Brücken und Gartenkonstruktionen.


Eigenschaften von Bangkirai

Bangkirai zählt zu den besonders schweren und harten Hölzern.

Typische Merkmale:

  • Farbe: Gelblich-braun bis rötlich-braun, dunkelt mit der Zeit nach
  • Sehr hohe Dichte (ca. 850–1.000 kg/m³)
  • Hohe Festigkeit und Härte
  • Gute Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten
  • Dauerhaftigkeitsklasse 2 (teilweise 1–2)

Durch seine natürliche Resistenz eignet sich Bangkirai besonders gut für den Einsatz im Freien – auch ohne chemische Imprägnierung.


Einsatzbereiche

Dank seiner Robustheit wird Bangkirai häufig verwendet für:

  • Terrassendielen
  • Gartenmöbel
  • Sichtschutzwände
  • Carports und Pergolen
  • Stege und Brücken
  • Poolumrandungen

Besonders im Terrassenbau ist Bangkirai aufgrund seiner hohen Belastbarkeit und Langlebigkeit sehr gefragt.


Vorteile

  • Sehr langlebig und witterungsbeständig
  • Hohe Tragfähigkeit
  • Natürliche Resistenz gegen Schädlinge
  • Edle, warme Optik
  • Gute Rutschhemmung bei geriffelter Oberfläche

Nachteile

  • Relativ hoher Preis
  • Hohes Eigengewicht (erschwerte Verarbeitung)
  • Neigung zu kleinen Rissen durch Trocknung
  • Kann bei Feuchtigkeit Gerbstoffe auswaschen (Verfärbungen möglich)
  • Ökologische Bedenken bei nicht zertifizierter Herkunft

Pflege und Behandlung

Unbehandeltes Bangkirai vergraut im Laufe der Zeit durch UV-Strahlung. Diese natürliche Patina beeinträchtigt jedoch nicht die Haltbarkeit. Wer die ursprüngliche Farbe erhalten möchte, kann spezielle Hartholzöle verwenden.

Wichtig sind:

  • Gute Unterkonstruktion mit ausreichender Belüftung
  • Verwendung von Edelstahlschrauben
  • Regelmäßige Reinigung

Nachhaltigkeit

Da Bangkirai aus tropischen Regenwäldern stammt, sollte beim Kauf unbedingt auf FSC- oder PEFC-Zertifizierung geachtet werden. Alternativ gewinnen heimische Harthölzer oder thermisch behandelte Hölzer zunehmend an Bedeutung.


Du lernst

Bangkirai ist ein äußerst robustes und langlebiges Tropenholz, das sich besonders für anspruchsvolle Außenbereiche eignet. Seine hohe Widerstandsfähigkeit und edle Optik machen es zu einem beliebten Material im Terrassen- und Gartenbau. Gleichzeitig ist beim Kauf auf nachhaltige Herkunft zu achten, um ökologische Schäden zu vermeiden.

Bangkirai Holz – Herkunft

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz, das aus Südostasien stammt. Der Name „Bangkirai“ ist eine Handelsbezeichnung und umfasst mehrere Holzarten der Gattung Shorea, die zur Familie der Dipterocarpaceae gehören. Diese Baumarten wachsen überwiegend in tropischen Regenwäldern und sind für ihre hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit bekannt.


Geografische Herkunft

Bangkirai stammt hauptsächlich aus folgenden Ländern:

  • Indonesien
  • Malaysia
  • Philippinen
  • Teilweise auch aus Thailand und anderen südostasiatischen Regionen

Die Bäume wachsen in feucht-warmen Tropengebieten mit hoher Niederschlagsmenge. Dort erreichen sie Höhen von bis zu 40–50 Metern und bilden gerade, lange Stämme, die sich gut zur Holzgewinnung eignen.


Botanischer Hintergrund

Der Begriff „Bangkirai“ bezeichnet keine einzelne Baumart, sondern mehrere verwandte Arten der Shorea-Gruppe. Im internationalen Handel wird das Holz häufig auch unter dem Namen Yellow Balau angeboten.

Charakteristisch für diese Baumarten sind:

  • Sehr hartes und schweres Holz
  • Hohe natürliche Widerstandsfähigkeit
  • Gelblich- bis rötlich-braune Färbung

Wirtschaftliche Bedeutung

Bangkirai ist eines der wichtigsten Exporthölzer Südostasiens. Es wird weltweit vor allem für den Außenbereich verwendet, beispielsweise für Terrassen, Brücken oder Hafenanlagen. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit ist es besonders in Europa und Nordamerika sehr gefragt.


Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Da Bangkirai aus tropischen Regenwäldern stammt, ist die Herkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft besonders wichtig. In einigen Regionen führte die starke Nachfrage zu Übernutzung und illegalem Holzeinschlag.

Beim Kauf sollte daher auf folgende Zertifizierungen geachtet werden:

  • FSC (Forest Stewardship Council)
  • PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification)

Diese Siegel sollen sicherstellen, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt.


Du lernst

Bangkirai Holz stammt aus den tropischen Regenwäldern Südostasiens und gehört zur Gattung Shorea. Es ist ein wirtschaftlich bedeutendes Exportholz mit hervorragenden technischen Eigenschaften. Aufgrund seiner Herkunft aus sensiblen Ökosystemen ist jedoch ein bewusster und nachhaltiger Umgang besonders wichtig.

Bangkirai Holz – Haltbarkeit

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz aus Südostasien und gilt als besonders langlebig und widerstandsfähig. Vor allem im Außenbereich – etwa bei Terrassen, Stegen oder Gartenkonstruktionen – wird es wegen seiner hohen natürlichen Dauerhaftigkeit geschätzt.


Natürliche Dauerhaftigkeit

Bangkirai gehört in der Regel zur Dauerhaftigkeitsklasse 2 (teilweise 1–2) nach DIN EN 350. Das bedeutet:

  • Hohe Resistenz gegen Pilzbefall
  • Gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Insekten
  • Sehr robuste Struktur auch bei wechselnden Witterungsbedingungen

Im direkten Außenbereich kann Bangkirai – je nach Einbausituation und Pflege – 20 bis 30 Jahre oder länger halten.


Widerstand gegen Witterung

Durch seine hohe Dichte (ca. 850–1.000 kg/m³) ist Bangkirai sehr hart und formstabil. Es widersteht:

  • Regen und Feuchtigkeit
  • Frost
  • Starker Sonneneinstrahlung
  • Mechanischer Beanspruchung

Allerdings kann es bei Feuchtigkeit zur Auswaschung von Gerbstoffen kommen, was zu dunklen Flecken auf angrenzenden Materialien führen kann.


Einfluss der Verarbeitung auf die Haltbarkeit

Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von der fachgerechten Verarbeitung ab. Wichtig sind:

  • Gute Unterkonstruktion mit ausreichender Belüftung
  • Vermeidung von Staunässe
  • Verwendung von Edelstahlschrauben (Korrosionsschutz)
  • Vorbohren aufgrund der hohen Härte

Eine gute Luftzirkulation unter der Konstruktion verlängert die Haltbarkeit erheblich.


Pflege und Alterung

Unbehandeltes Bangkirai vergraut mit der Zeit durch UV-Strahlung. Diese silbergraue Patina beeinträchtigt jedoch nicht die Stabilität. Wer die ursprüngliche Farbe erhalten möchte, kann regelmäßig spezielles Hartholzöl verwenden.

Regelmäßige Reinigung von Schmutz und Laub trägt ebenfalls zur langen Lebensdauer bei.


Vergleich mit anderen Hölzern

Im Vergleich zu vielen heimischen Nadelhölzern (z. B. Fichte oder Kiefer) ist Bangkirai deutlich langlebiger. Es erreicht ähnliche Haltbarkeitswerte wie andere Tropenhölzer, beispielsweise Teak oder Cumaru.


Du lernst

Bangkirai Holz überzeugt durch seine hohe natürliche Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit. Bei fachgerechter Verarbeitung und regelmäßiger Pflege kann es mehrere Jahrzehnte im Außenbereich bestehen. Damit ist es eine besonders langlebige, wenn auch kostenintensivere Wahl für anspruchsvolle Bauprojekte im Garten- und Terrassenbereich.

Bangkirai Holz – Eigenschaften

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz aus Südostasien und zählt zu den besonders robusten und langlebigen Holzarten für den Außenbereich. Es wird überwiegend aus verschiedenen Arten der Gattung Shorea gewonnen und ist vor allem für seine hohe Widerstandsfähigkeit bekannt.


Optische Eigenschaften

  • Farbe: Gelblich-braun bis rötlich-braun
  • Farbveränderung: Dunkelt nach und entwickelt bei Bewitterung eine silbergraue Patina
  • Struktur: Gleichmäßige bis leicht wechselwüchsige Maserung
  • Oberfläche: Glatt oder geriffelt erhältlich

Die warme Farbgebung macht Bangkirai besonders beliebt für Terrassen und Gartenkonstruktionen.


Physikalische Eigenschaften

  • Rohdichte: ca. 850–1.000 kg/m³ (sehr schwer)
  • Hohe Härte und Festigkeit
  • Sehr hohe Tragfähigkeit
  • Geringe Elastizität
  • Dauerhaftigkeitsklasse: meist 2 (teilweise 1–2)

Durch seine hohe Dichte ist Bangkirai besonders widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen.


Widerstandsfähigkeit

Bangkirai besitzt eine natürliche Resistenz gegen:

  • Pilzbefall
  • Insekten
  • Feuchtigkeit
  • Witterungseinflüsse

Dadurch eignet sich das Holz hervorragend für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich – auch ohne chemische Imprägnierung.


Verarbeitungseigenschaften

  • Aufgrund der hohen Härte ist Vorbohren erforderlich
  • Es sollten ausschließlich Edelstahlschrauben verwendet werden
  • Das Holz kann bei Trocknung zu kleinen Rissen neigen
  • Gerbstoffe können bei Feuchtigkeit austreten und angrenzende Materialien verfärben

Trotz seiner Härte lässt sich Bangkirai mit geeignetem Werkzeug gut bearbeiten.


Pflegeeigenschaften

Unbehandelt vergraut Bangkirai durch UV-Strahlung. Diese natürliche Veränderung hat keinen Einfluss auf die Stabilität. Mit speziellen Hartholzölen kann die ursprüngliche Farbe erhalten werden.


Du lernst

Bangkirai zeichnet sich durch hohe Dichte, enorme Widerstandsfähigkeit und lange Lebensdauer aus. Seine robusten physikalischen Eigenschaften machen es ideal für stark beanspruchte Außenbereiche wie Terrassen, Stege oder Gartenkonstruktionen. Gleichzeitig erfordert das harte Holz eine sorgfältige Verarbeitung und fachgerechte Montage.

Bangkirai Holz – Härte

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz aus Südostasien und wird besonders wegen seiner hohen Festigkeit und Widerstandsfähigkeit geschätzt. Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist dabei die außergewöhnliche Härte des Holzes, die es ideal für stark beanspruchte Außenbereiche macht.


Einordnung der Härte

Die Härte eines Holzes beschreibt seinen Widerstand gegen Eindringen, Druck und mechanische Belastung. Bangkirai zählt zu den sehr harten Hölzern.

Typische Kennwerte:

  • Rohdichte: ca. 850–1.000 kg/m³
  • Brinellhärte: etwa 30–40 N/mm² (je nach Art und Feuchtigkeitsgehalt)

Zum Vergleich:

  • Fichte: ca. 12 N/mm²
  • Eiche: ca. 34 N/mm²

Bangkirai liegt damit deutlich über vielen heimischen Nadelhölzern und erreicht oder übertrifft teilweise die Härte von Eiche.


Vorteile der hohen Härte

Die starke Materialdichte bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Sehr hohe Belastbarkeit
  • Gute Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Druckstellen
  • Geringe Abnutzung bei starker Nutzung
  • Lange Lebensdauer, auch im Außenbereich

Gerade für Terrassendielen, Brücken oder Stege ist diese Eigenschaft entscheidend.


Auswirkungen auf die Verarbeitung

Die hohe Härte hat jedoch auch praktische Konsequenzen:

  • Vorbohren ist zwingend erforderlich
  • Es sollten ausschließlich Edelstahlschrauben verwendet werden
  • Der Werkzeugverschleiß ist höher als bei weicheren Hölzern
  • Das hohe Gewicht erschwert Transport und Montage

Eine fachgerechte Verarbeitung ist daher besonders wichtig.


Zusammenhang mit Haltbarkeit

Die hohe Härte hängt eng mit der Dichte und Struktur des Holzes zusammen. Dadurch ist Bangkirai nicht nur mechanisch stabil, sondern auch:

  • Widerstandsfähig gegen Pilzbefall
  • Weniger anfällig für Insekten
  • Sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen

Diese Eigenschaften machen es zu einem der beliebtesten Harthölzer im Außenbau.


Du lernst

Die Härte von Bangkirai ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften. Sie sorgt für hohe Belastbarkeit, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit. Gleichzeitig erfordert das sehr harte Holz eine sorgfältige Verarbeitung. Insgesamt ist Bangkirai aufgrund seiner Härte besonders gut für stark beanspruchte Konstruktionen im Außenbereich geeignet.

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