Welche Japansäge für Balken? – Tipps für präzises Sägen

Japansägen sind bekannt für ihre feinen, präzisen Schnitte und ihre Fähigkeit, Holz „zu ziehen“ statt zu drücken. Aber welche Japansäge eignet sich für dicke Balken und grobe Holzarbeiten?

1. Unterschiedliche Japansägen-Typen

  • Dozuki: Feine Feinsäge mit Rückenschenkel. Ideal für präzise Schnitte, eher für dünnere Hölzer geeignet.
  • Ryoba: Doppelzahnung – eine Seite für Längsschnitte, eine für Querschnitte. Sehr vielseitig, kann auch dickere Balken schneiden, erfordert aber mehr Kraft.
  • Kataba: Einseitige Zahnung, ohne Rücken – ideal für tiefe Schnitte in dicken Balken. Besonders robust und stabil, wenn es um starke Holzdicken geht.

2. Zahnung beachten

  • Für Längsschnitte entlang der Fasern: gröbere Zähne (Rip-Zahn) verwenden.
  • Für Quer- oder Feinschnitte: feine Zähne (Crosscut-Zahn) besser.

3. Tipps für dicke Balken

  • Mehrere Durchgänge sägen, statt zu versuchen, in einem Schritt komplett durchzukommen.
  • Balken stabil fixieren, damit die Säge gerade geführt werden kann.
  • Kataba oder Ryoba sind meist die beste Wahl, da sie tiefe Schnitte erlauben und robust genug sind.

4. Sicherheit & Technik

  • Gleichmäßiger Druck und langsames Ziehen verhindern Ausfransen oder Verkanten.
  • Handschuhe und Schutzbrille tragen, besonders bei schweren Balken.

Fazit:
Für Balken eignen sich vor allem Ryoba- oder Kataba-Japansägen. Dozuki-Sägen sind zu fein für dickes Holz, glänzen aber bei präzisen Zuschnitten. Wer auf Stabilität, Tiefe und sauberen Schnitt achtet, findet mit Ryoba oder Kataba die passende Lösung.

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